Stellungnahme des IK-Trier zum Fall Hasenhüttl

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Der Initiativkreis Katholischer Laien und Priester in der Diözese Trier, Mitglied im Forum Deutscher Katholiken, begrüßt die Entscheidung von Bischof Dr. Marx, den emeritierten Theologieprofessor und Priester Gotthold Hasenhüttl zu suspendieren und ihm die kirchliche Lehrerlaubnis zu entziehen.

Dass Prof. Hasenhüttl das Herzstück des katholischen Glaubens, die hl. Eucharistie, als kirchenpolitisches Kampfmittel am Rande des ökumenischen Kirchentages verwandte, setzt einer langen Entwicklung die Krone auf.

Seit Jahren weisen namhafte Theologen wie Prof. Klaus Berger darauf hin, dass Hasenhüttl mit seiner Theologie längst den Boden der kirchlichen Lehre verlassen hat.

Wo gibt es denn eine Zeitungs- oder Fernsehredaktion, eine Firma, Gewerkschaft oder politische Partei, in der ein Mitglied permanent gegen Ziel und Geist des Unternehmens verstoßen kann ohne gefeuert zu werden. Dass Hasenhüttl in einem Interview mit „Spiegel Online“ davon spricht, dass der Auftrag Christi erfüllt werden müsse, der mit Sündern gespeist hat, muss geradezu als Hohn empfunden werden. Weiß doch der Theologe und Priester Hasenhüttl sehr wohl, dass Christus mit Sündern speiste, um diese zu bekehren und nicht um ihre Verkehrtheiten zu sanktionieren.

Dass der „unfehlbare“ Emeritus Hans Küng ihm hierbei sekundiert, zeigt die Verwirrung mancher Theologen.

Der IK-Trier ist unserem Bischof dankbar für seine klare und konsequente Haltung.

Bischof Marx kann sich des Rückhalts bei zahllosen Gläubigen im ganzen deutschen Sprachraum sicher sein.

Dr. Michael Schneider-Flagmeyer

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